Bei aller Sympathie für die Jungs von RocketBeans.tv und dem was sie machen:

Wenn mir als Firma die Kohle für ein Hobby- bzw. Werbeprojekt (denn scheinbar wollen sie über ihren YouTube-Kanal ja auch Formate an den Mann bringen) ausgeht, dann habe ich halt Pech gehabt.

Und wenn ich eine Nische bediene, die eben sehr sehr sehr klein ist und sozusagen am Tropf einer einzigen Firma hänge, dann fällt das unter Geschäftsrisiko.

Genauso wie man wahrscheinlich all die Studio-Ausstattung nicht nur für den YouTube-Kanal angeschafft hat (Das wäre schon sehr blauäugig…) sondern auch, weil man damit Formate produzieren will, die man später verkaufen will.

Jeder soll natürlich für sich entscheiden, ob er einer Firma (Ja, es ist eine Produktionsfirma mit Gewinnerzielungsabsichten und nicht ein paar Freunde, die mal eben sowas im Hinterhof gemacht haben, weil sie gerade Bock drauf hatten) eine “Spende” nachwirft oder nicht, aber letztlich ist es das gleiche wie bei Schäffler, Schlecker und Karstadt, die nach Misswirtschaft dann auf einmal nach Hilfe vom Staat geschrieen haben.

Und wenn ich lese, dass man in den letzten Jahren draufgelegt hat für den YouTube-Kanal und sich das höchstens noch bis Ende des Jahres leisten könnte, dann hat in meinen Augen die Geschäftsleitung versagt. Oder ziemlich lange gepennt…